In einem sehr interessanten Dossier schreibt Robert Misik über das Web 2.0. Er weist darauf hin, dass das Netz früher von Technikfreaks geprägt wurde und heute die User das Netz bestimmen und ständig verändern - Beispiel Flickr. "Prosumtion" heißt - "indem man konsumiert, produziert man, weil man das Web verändert!" Er schließt seinen Artikel mit einem Zitat "Which side are you on? Which site are you on?"
Noch einige interessanten Adresse:
http://www.citizendium.org/cfa.html
http://www.trackingshot.com
Ich hasse die Wirklichkeit, aber es ist der einzige Ort, an dem man ein gutes Steak bekommt.
Diese Aussage tätigt Karl Aiginger, Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung, im Standard (Freitag, 29.9.2006). Das Bildungssystem benötigt deutlich mehr Geld und auch eine radikale Strukturänderung, um an der Spitze mithalten zu können. Konkret massive Unterstützung der Migranten, dann Abschaffung der zu frühen Entscheidung, ob man Hauptschule oder Gymnasium machen will, Durchlässigkeit der Lehre und zuletzt Forcierung der Fremdsprachen.
Dabbawalla - Mombai
Sudhir Kakar, indischer Psychotherapeuten sagt, dass immer Festungen, die Konfrontationen bedingen. Sobald man sich nicht in Festungen zurückzieht, sondern Prozesse zulässt, sind Einkehr und Austausch, Erneuerungen, Neudenken und Wiederbelebung möglich. Das Leben wird zwar als tragisch angesehen, aber es gibt eine Ordnung, und wenn man auf seinem Lebensweg gewissenhaft voranschreitet, wird man im Positiven ankommen.
Habe heute im Standard (Album A3) einen interessanten Artikel von Jörg Hermann gelesen. Er nennt den Pabstbesuch ein Hybridevent, d.h.: "dass hier mediale Inszenierung und reales Geschehen ineinander spielen und sich reziprok verstärken." Außerdem beschreibt er das gesteigerte Bedürfnis des Menschen in einer Zeit der Individualisierung und Ausdifferenzierung zu mehr Gemeinschaftsbedürfnis.
jorg-hermann (jpg, 484 KB) Noch dazu ein Link
http://www.aesthetikundkommunikation.de/?artikel=175
Der Weise weiß, dass er nichts weiß (Homer)
Handle stets so, dass weitere Möglichkeiten entstehen! (H. von Foester)